{"id":271,"date":"2017-03-15T15:03:38","date_gmt":"2017-03-15T13:03:38","guid":{"rendered":"https:\/\/bielefelder-friedensini.de\/?p=271"},"modified":"2017-06-17T09:47:22","modified_gmt":"2017-06-17T07:47:22","slug":"ostermarsch-owlsenne-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bielefelder-friedensini.de\/?p=271","title":{"rendered":"Ostermarsch OWL\/Senne 2017"},"content":{"rendered":"<h2>Nein zu Krieg!<\/h2>\n<h5>\u201eJeder Krieg ist ein Verbrechen und l\u00f6st keine Probleme\u201c<\/h5>\n<p><strong>Ostersamstag, 15.04.2017, Bielefeld; Start: 11:30 Uhr am Kesselbrink, Kundgebung: 13 Uhr am Jahnplatz<\/strong><\/p>\n<p>Krieg t\u00f6tet. Krieg zerst\u00f6rt. Krieg beraubt die Existenzgrundlage vieler Menschen. 65 Millionen Menschen sind auf der Flucht, vertrieben durch Krieg und Armut in ihren L\u00e4ndern. Wir wollen Kriegsursachen beseitigen &#8211; ohne Krieg &#8211; und NICHT den betroffenen Menschen die Schuld daran geben.<\/p>\n<p><strong>Nein!<\/strong> zu allen Kriegshandlungen,<br \/>\n<strong>F\u00dcR!<\/strong> die Bek\u00e4mpfung von Krieg und Armut als Fluchtursachen! Gegen den Fl\u00fcchtlingsdeal mit den nordafrikanischen Staaten und mit der T\u00fcrkei!<\/p>\n<p>Alle Atomwaffen m\u00fcssen angesichts der verheerenden Konsequenzen f\u00fcr Mensch und Umwelt verboten und vernichtet werden. Die Atomwaffe ist die letzte nicht verbotene Massenvernichtungswaffe. Deshalb unterst\u00fctzen wir die Zweidrittel-Mehrheit der UN-Generalversammlung, die sich 2016 f\u00fcr Verhandlungen \u00fcber ein Atomwaffenverbot ausgesprochen hat. Die Mehrheit der europ\u00e4ischen Staaten &#8211; die deutsche Regierung eingeschlossen &#8211; stimmten \u00fcbrigens gegen das Verbot von Atomwaffen.<\/p>\n<p><strong>Nein!<\/strong> zu Atomwaffen und atomarer Aufr\u00fcstung,<br \/>\n<strong>F\u00dcR!<\/strong> die Unterst\u00fctzung der nuklearen Abr\u00fcstungsinitiative der UN-Generalversammlung! Die deutsche Regierung muss ihre Haltung \u00fcberdenken und sich mit einem Ja! f\u00fcr das Atomwaffenverbot beteiligen!<\/p>\n<p>Zurzeit ist Deutschland der weltweit drittgr\u00f6\u00dfte Exporteur von Waffen. Jede Waffe, die aus Deutschland exportiert wird, dient dem Morden, der Aufr\u00fcstung eines anderen Landes und dem Anheizen aktueller Konflikte durch milit\u00e4rische Eins\u00e4tze. Damit machen deutsche Unternehmen mehrere Milliarden Euro Profit. Hauptabnehmer sind u.a. Saudi-Arabiens Regierung, welche gegen Jemen Krieg f\u00fchrt, sowie die T\u00fcrkei, die als NATO-Mitglied gegen die eigene Bev\u00f6lkerung Krieg f\u00fchrt. So wurden deutsche Waffen bei IS-K\u00e4mpfern gefunden. Waffenexporte f\u00f6rdern Unterdr\u00fcckung und machen es m\u00f6glich, dass anderswo in der Welt Konflikte gewaltsam ausgetragen werden.<\/p>\n<p><strong>Nein!<\/strong> zu Waffenproduktion und R\u00fcstungsexporten,<br \/>\n<strong>F\u00dcR!<\/strong> eine R\u00fcstungskonversion. Waffenembargo f\u00fcr Saudi-Arabien und die T\u00fcrkei!<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich verfolgt die deutsche Regierung auch geostrategische Interessen zur Sicherung von Rohstoffen und Absatzm\u00e4rkten, in Form von milit\u00e4rischer Unterst\u00fctzung und Entsendung eigener Soldaten. Aktuell ist die deutsche Bundeswehr in 15 Staaten im Kriegseinsatz u.a. in Syrien, Mali und Afghanistan. Der Kriegseinsatz in Mali wurde gerade weiter verl\u00e4ngert. Die Milit\u00e4rpr\u00e4senz der NATO dringt unmittelbar an die russische Grenze ins Baltikum und nach Polen vor. Deutschland dient dabei als Drehscheibe f\u00fcr Milit\u00e4rtransporte.<\/p>\n<p>Wir setzen uns ein <strong>F\u00dcR<\/strong> ein alle Staaten umfassendes Sicherheitssystem. Wir fordern ein sofortiges Ende der Abschreckungspolitik der NATO, beispielsweise der milit\u00e4rischen Eskalation an der russischen Grenze. Eine friedliche Koexistenz sowohl im Nahen und Mittleren Osten als auch mit Russland und der Ukraine kann nur durch Verhandlungen geschaffen werden.<\/p>\n<p><strong>Nein!<\/strong> zu Kriegseins\u00e4tzen der Bundeswehr,<br \/>\n<strong>F\u00dcR!<\/strong> gewaltfreie Konfliktl\u00f6sungen!<\/p>\n<p>Die Bundesregierung hat angek\u00fcndigt, in den n\u00e4chsten 15 Jahren zus\u00e4tzlich 130 Mrd. Euro in die Bewaffnung und Ausr\u00fcstung der Bundeswehr zu stecken und dar\u00fcber hinaus schrittweise die j\u00e4hrlichen Milit\u00e4rausgaben von heute 34,3 Milliarden Euro auf 2 Prozent des Bruttoinlandproduktes (das w\u00e4ren rund 70 Mrd. Euro) zu erh\u00f6hen. Statt dieses Geld zu verpulvern, w\u00e4re es weit besser, es f\u00fcr den sozialen Wohnungsbau, die Sanierung von \u00f6ffentlichen Einrichtungen, die Schaffung von Arbeitspl\u00e4tzen, die Integration von Fl\u00fcchtlingen, den Umweltschutz und die Energiewende zu verwenden. Damit k\u00f6nnte ein wirksamer Beitrag zum sozialen Frieden und gegen eine weitere Rechtsentwicklung unserer Gesellschaft geleistet werden. Auch in NRW wird Kriegspolitik betrieben. Die Bundeswehr wirbt massiv in der \u00d6ffentlichkeit u.a. an Schulen, Jobmessen und Arbeits\u00e4mtern f\u00fcr die Rekrutierung junger Menschen im Dienst des Krieges. In einer Zeit, in der es an Perspektiven und guten Ausbildungspl\u00e4tzen f\u00fcr Jugendliche fehlt, pr\u00e4sentieren sie sich als vermeintlich attraktiven Arbeitgeber. Sie werden f\u00fcr die \u00f6konomischen und machtpolitischen Interessen anderer ausgebildet, um zu t\u00f6ten und selbst get\u00f6tet zu werden. W\u00e4hrend der R\u00fcstungsetat von der Bundesregierung etwa verdoppelt werden soll, wird der Sozial- und Bildungsetat immer weiter gek\u00fcrzt. Geld, das jungen Menschen f\u00fcr die friedliche Gestaltung ihrer Zukunft dringend fehlt, wird in die R\u00fcstung gepumpt und gef\u00e4hrdet so nicht nur die Lebensgrundlage in den Kriegs- und Krisengebieten anderer L\u00e4nder, sondern auch den sozialen Zusammenhalt in Deutschland.<\/p>\n<p><strong>Nein!<\/strong> zur Erh\u00f6hung des deutschen R\u00fcstungsetats,<br \/>\n<strong>Nein!<\/strong> zur Bundeswehrwerbung an Schulen: Kein Werben f\u00fcrs Sterben!<br \/>\n<strong>F\u00dcR!<\/strong> die Umverteilung in die Sozial- und Bildungsetats!<\/p>\n<p>Bei uns in der Region werden Kriegsvorbereitungen praktiziert. Sinn und Zweck des Truppen\u00fcbungsplatzes Senne ist die Vorbereitung der Armee auf Kriegseins\u00e4tze. Wir fordern die sofortige Einstellung der Kriegs\u00fcbungen in der Senne und den Abbau der Kampfd\u00f6rfer. Stattdessen soll der Truppen\u00fcbungsplatz zum Nationalpark umgewandelt werden. Die Natur der Senne soll dem Menschen zum Leben dienen, nicht zum T\u00f6ten.<\/p>\n<p><strong>Nein!<\/strong> zum Truppen\u00fcbungsplatz in der Senne,<br \/>\n<strong>F\u00dcR!<\/strong> die Umwandlung der Senne zum Nationalpark!<\/p>\n<p>Als Teil einer weltweiten Widerstandsbewegung treten wir ein f\u00fcr Frieden und soziale Gerechtigkeit. Im Jahr 2017 stehen die Wahlen zum Landtag in NRW und zum Bundestag an. Das ist eine gute Gelegenheit, unsere Forderungen und Vorschl\u00e4ge zu unterst\u00fctzen. Beginnt damit durch eure Beteiligung an den Veranstaltungen des Ostermarsches in Ostwestfalen und in der Senne!<\/p>\n<p><strong>Ostersamstag, 15.04.2017, Bielefeld; Start: 11:30 Uhr am Kesselbrink, Kundgebung: 13 Uhr am Jahnplatz<\/strong><\/p>\n<p>Wir distanzieren uns ausdr\u00fccklich von jeglicher Form von Rassismus, Antisemitismus und Sexismus. Ausschlussklausel: Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angeh\u00f6ren oder der rechts-extremen Szene zuzuordnen sind, sind von der Teilnahme am Ostermarsch ausgeschlossen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nein zu Krieg! \u201eJeder Krieg ist ein Verbrechen und l\u00f6st keine Probleme\u201c Ostersamstag, 15.04.2017, Bielefeld; Start: 11:30 Uhr am Kesselbrink, Kundgebung: 13 Uhr am Jahnplatz Krieg t\u00f6tet. Krieg zerst\u00f6rt. Krieg beraubt die Existenzgrundlage vieler Menschen. 65 Millionen Menschen sind auf der Flucht, vertrieben durch Krieg und Armut in ihren L\u00e4ndern. 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