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Schluss mit dem türkischen Krieg gegen Nordsyrien und den Nordirak!

Rund 200 Menschen unterstützten am Donnerstag in Bielefeld das Bündnis Demokratischer Kräfte OWL beim Protest gegen den türkischen Angriffskrieg gegen die Bevölkerung in Nord-Syrien (Rojava) und dem Nord-Iran. Verurteilt wurde auch der Feldzug der türkischen AKP-MHP-Regierung gegen Oppositionelle in der Türkei und in Nordkurdistan und die militärische Gewalt und Repression gegen Protestierende im Iran.

Die Konzentration der Medien auf den Krieg in der Ukraine und die beginnende Fußball-WM nutzen die Regime in Ankara und Teheran für ein immer gewaltsameres Vorgehen gegen die Opposition.

Seit Wochen bombardiert die türkische Luftwaffe zahlreiche Ziele in der selbstverwalteten kurdischen Region und nimmt dabei vor allem die zivile Infrastruktur unter Beschuss. Darunter Schulen, Universitäten, Tankstellen, Felder und Wohnviertel. Es gibt bereits Dutzende Tote und Verletzte. Die Angriffe haben zu Ausbrüchen von IS-Anhänger*innen aus dem Camp-Hol-Gefängnis geführt. Über 50.000 hochgefährliche und radikalisierte IS-Kämpfer*innen sind dort inhaftiert und werden von kurdischen Einheiten bewacht.

Darauf wurde in den Redebeiträgen des Bündnisses Demokratischer Kräfte, der Friedensinitiative Bielefeld – OWL, der Linken, vom Verein „Familien für den Frieden“ und der Städtepartnerschaft Kobanê – Herford aufmerksam gemacht.

Die Teilnehmer*innen der Kundgebung forderten die Bundesregierung auf, sofort bei der Türkei, den UN und der NATO zu intervenieren, um den Angriffskrieg zu beenden! Es wird Zeit für humanitäre Hilfe in Nordostsyrien. So wie die Bundesregierung den Völkerrechtsbruch Russlands in der Ukraine verurteilt, muss sie den Angriffskrieg ihres NATO-Partners Türkei in Syrien und Nordirak verurteilen.

Demonstration gegen türkischen Angriffskrieg

30. November 2022 17:00 Uhr
Bielefeld Hauptbahnhof  

Archiv | bielefelder-friedensini.de | Seite 4

Wir demonstrieren mit dem Bündnis Demokratischer Kräfte OWL zudem gegen die Chemiewaffeneinsätze der Türkei in Südkurdistan (Nordirak), die militärische Gewalt und Repression gegen Protestierende im Iran und der politische Vernichtungsfeldzug der AKP-MHP-Regierung gegen die demokratische Partei der Völker HDP und Oppositionelle in der Türkei und in Nordkurdistan.

Aktionen im Oktober

„Solidarität mit den Protesten im Iran“

14. Oktober 2022 18:00 Uhr
Bielefeld Rathaus  /  Gruppe Antinationale Linke Bielefeld (ALIBI)

Genug ist Genug! Kundgebung und Küche für alle!

15. Oktober 2022 18:00 Uhr
Kesselbrink Bielefeld  /  Bündnis „Genug ist Genug“

Am Samstag findet die erste Aktion des neugegründeten Bündnisses Genug ist Genug in Bielefeld statt.

Wir wollen gemeinsam gegen steigende Inflation, für höhere Löhne und für eine soziale Lösung der momentanen Krise demonstrieren. Auf der Kundgebung wird es neben verschiedenen inhaltlichen Reden auch eine KüFa (Küche für Alle) geben. Bringt dafür wenn möglich bitte eigenes Geschirr mit!

Sagt euren Freund*innen, Nachbar*innen, Bekannten und Arbeitskolleg*innen Bescheid und kommt zahlreich vorbei!

Solidarisch durch die Krise

22. Oktober 2022 12:00 Uhr
Düsseldorf Friedrich-Ebert-Str.34  /  IG Bau – verdi – NGG

Abfahrtszeiten der Busse:

1. Paderborn, Maspernplatz: 7:30 Uhr

2. Bielefeld, Kesselbrink: 7:30 Uhr

3. Minden, Kanzlersweide: 7:00 Uhr

4. Detmold, Bahnhofvorplatz: 7:30 Uhr

Anmeldungen bitte per e-mail an oder telefonisch unter 0521-98627-112. Meldet euch bitte bis zum 14.10. verbindlich an, damit wir, falls notwendig noch Busse nachbestellen können.

Für Gewerkschaftsmitglieder ist die Busfahrt kostenfrei. Bündnispartner:innen können ebenfalls mit unseren Bussen fahren, die Kosten werden den jeweiligen Organisationen in Rechnung gestellt (20€ pro Person/Hin- und Rückfahrt).

Weitere Informationen unter: www.solidarischer-herbst.de

Redebeitrag Inge Höger

Keinen Euro für Krieg und Zerstörung. Milliarden für eine soziale, gerechte und ökologische Friedenspolitik

Der Krieg um die Ukraine dauert inzwischen sieben Monate. Zu Beginn gab es noch Verhandlungen und Hoffnung auf ein schnelles Ende des Krieges. Inzwischen werden immer mehr Waffen in die Ukraine geliefert und die USA, die NATO und die EU fordern Krieg bis zum Sieg über Russland bis zum letzten Ukrainer. Die vielen Waffen auf beiden Seiten führen zu immer mehr Toten und Verwundeten, zu immer mehr Zerstörung und auch zu immer mehr Flucht. Der Krieg eskaliert von beiden Seiten. Verhandlungen sind nicht in Sicht.

Waffen schaffen keinen Frieden! Verhandeln statt schießen!

Wir verurteilen den russischen Angriffskrieg. Wir sind solidarisch mit den Menschen in der Ukraine und in Russland und mit allen Menschen auf der Welt, die von Kriegen betroffen oder bedroht sind. Wir fordern das Recht auf Asyl für Menschen, die vor Kriegen fliehen und auch für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure aus Russland und der Ukraine. Wir demonstrieren für ein Ende aller Kriege, gegen Tod und Zerstörung und dagegen, dass die Menschen hier die Kosten für diesen Krieg und die Aufrüstung der Bundeswehr zahlen sollen.

Dieser Krieg ist nicht unser Krieg. Stoppt den Krieg!

Dieser Krieg hat inzwischen auch durch die Sanktionen die ganze Welt erfasst. Die Sanktionen treffen vor allem die Bevölkerung in Russland und durch die Verteuerung der Energie- und Lebensmittelpreise die Menschen weltweit. Bereits vor dem Krieg waren die Preise für Energie erheblich gestiegen und immer mehr Menschen waren von Hungersnöten bedroht. Nun treiben Spekulationen die Preise für Nahrung und Energie in immer neue Höhen. Neben der Ausbeutung von Ressourcen und der Zerstörung der Umwelt verschärfen sich durch den Krieg Hunger und Armut weltweit.

Schluss mit den Sanktionen! Oligarchen und Konzerne zur Kasse!

Nach Beginn des Krieges in der Ukraine hat Bundeskanzler Scholz eine Zeitenwende verkündet. 100 Mrd. Euro Schulden sollen für die Bundeswehr ausgegeben werden. Inzwischen zeichnen sich die Konturen dieser Zeitenwende immer deutlicher ab. Neben den 100 Mrd. Sonderschulden fürs Militär soll die Bundeswehr jährlich massiv mit 75 – 85 Mrd. Euro aufgerüstet werden. Die Bundesregierung erhebt den Anspruch, weltpolitische Führungsmacht zu sein. Deutschland hätte mit der geplanten Aufrüstung die dritt-größte Armee der Welt – gleich nach den USA und China.

Wir wollen keine drittgrößte Armee der Welt! Keinen Euro für Krieg und Zerstörung!

Die Zeitenwende beinhaltet aber vor allem auch den Ausstieg aus russischem Öl und Gas und das Hin zu teurem Fracking Gas aus den USA, zu Flüssiggas von Autokratien aus den Golfstaaten und ein Zurück zu Strom aus Kohle und Atomkraftwerken. Statt in den schnellen Ausbau erneuerbarer Energien zu investieren, werden Milliarden für den Ankauf von Gas auf dem Weltmarkt und den Bau von LNG-Terminals ausgegeben. Die Anbieter von Gas werden gewechselt und das Geld in die Taschen der Ersatzlieferanten in den USA und anderswo gespült. Die neuen Bezugsquellen sind deutlich klimaschädlicher als die alten.

Wir wollen weder Erdgas noch Kohle und keinen Atomstrom. Wir brauchen dringend ein 100-Mrd.-Programm für den Ausbau erneuerbarer Energie und Klimaschutz!

Der Bevölkerung wird erzählt, sie müssen hungern und frieren aus Solidarität mit den Menschen in der Ukraine. Das Säbelrasseln und die massiven Preissteigerungen für Energie und Lebensmittel sollen vergessen lassen, was spätestens in der Corona-Pandemie sichtbar war. Das Gesundheitswesen und das Bildungssystem sind völlig unterfinanziert. Die öffentliche Infrastruktur ist marode. Eine Verkehrswende mit mehr und besserem öffentlichem Nahverkehr wird von der Regierung nicht angegangen, das 9-Euro-Ticket nicht verlängert. Nicht mal zu einem Tempolimit auf Autobahnen kann sie sich durchringen, obwohl das sofort viel Sprit sparen würde. Statt in Klimaschutz und Daseinsvorsorge wird in Waffen und umweltschädliche Energie investiert. Das Geld wird dringend gebraucht für Klimaschutz, für gut ausgestattete Krankenhäuser, gute Pflege, für Schulen, Universitäten und Kitas mit mehr Personal.

Wir wollen Milliarden Euro für Klimaschutz, Bildung, Gesundheit und Soziales.

Aktuell schlagen die Folgen der Pandemie und die Folgen des Krieges und vor allem des Wirtschaftskrieges in Form einer rasenden Inflation auf die abhängig Beschäftigten, die Erwerbslosen und Rentner*innen durch. Armut breitet sich aus und wird zu einem Massenphänomen. Im nächsten Winter werden viele ihre Strom- und Gasrechnungen nicht mehr bezahlen können. Dazu kommen die gestiegenen Preise für Lebensmittel. Hungern oder frieren scheint mit der Zeitenwende die Devise zu sein. Daran ändern auch die vielen Entlastungspakete nicht wirklich etwas. Alle Maßnahmen bevorzugen die Konzerne und Menschen mit höherem Einkommen, während Menschen mit niedrigem Einkommen mit Almosen abgespeist werden sollen.

Wir sagen Genug ist Genug! Heizen und Duschen dürfen kein Luxus sein!

Wir brauchen Milliarden für den Ausbau der öffentlichen Daseinsvorsorge statt für Waffenlieferungen und Aufrüstung. Wir brauchen Milliarden für eine soziale und ökologische Zeitenwende.

Wir sagen NEIN zu Aufrüstung und Kriegen und fordern ein Umsteuern gegen die Klimakatastrophe, bevor es zu spät ist!

Redebeitrag Berthold Keunecke

Redebeitrag 1. Oktober
Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,
ich heiße Berthold Keunecke, bin Pfarrer in Herford und arbeite
beim Internationalen Versöhnungsbund mit – das heißt: mache
Friedensarbeit seit 40 Jahren. Deshalb hat mich der Angriff Russlands
auf die Ukraine so geschockt – und unsere deutsche Reaktion
mit dem Aufrüstungsprogramm noch mehr.
Der Ukrainekrieg ist eine Katastrophe, in vielerlei Hinsicht. Ja, er
hat mir buchstäblich die Schuhe ausgezogen. Seit Mai laufe ich barfuß
als Zeichen der Buße: Ich habe nicht laut genug geschrieen gegen
den neuen Kalten Krieg in Europa. Als Kirchen haben wir gute
Friedensbeschlüsse gefasst, aber wir haben ihre Umsetzung nicht
wirklich eingefordert. Wir haben den Angriffskrieg der NATO gegen
Serbien, den Kosovokrieg, nie richtig aufgearbeitet, sondern fast vergessen.

  • Jetzt tue ich Buße und fühle mich den Menschen in den
    Kriegsgebieten etwas näher.
    Der Ukrainekrieg ist eine Katastrophe, die Gewalt macht uns hilflos
    und ohnmächtig. Man möchte mit der Faust dreinschlagen, dem
    Morden ein Ende bereiten – aber genau das geht eben nicht. Die
    einfache Lösung mit Gewalt ist einfach dumm. Wir brauchen einfach
    kluge Lösungen. Kluge Lösungen sind auch einfach, wenn wir uns
    erlauben, sie zu denken. Lösungen sind einfach, wenn wir uns
    psychisch nicht von der Konfliktdynamik mitreißen lassen, wenn wir
    uns das Denken nicht vernebeln lassen: Das aber fällt den meisten
    schwer.
    Klar ist: Verhandlungen sind der einzige Weg zum Waffenstillstand
  • und späteren Frieden. Wir wissen auch ohne Experten, dass Russland
    mit seinen Atomwaffen nicht militärisch besiegt werden kann.
    Die Bereitschaft zur Verhandlung wird Russland meist abgesprochen,
    aber sie ist eindeutig da. Verhandlungen funktionieren ja auch,
    wo es um Austausch von Gefangenen und Gefallenen geht.
    Klar ist: Deeskalation ist das Gebot der Stunde. Aber die Konfliktdynamik
    weist in die andere Richtung: Jede Drohung ist eine Eskalation,
    jede Waffenlieferung ist eine Eskalation, ja jede unbewiesene
    Anschuldigung stellt eine Eskalation des Konfliktes dar. Und auf Eskalation
    folgt fast automatisch die Eskalation der anderen Seite. Wir
    brauchen Deeskalation: Verzicht auf Angriffe, militärisch und verbal.
    Verständnis für den Gegner. Eingeständnis eigener Fehler. Ja, das ist
    schwer, das kennen wir ja aus unseren persönlichen Konflikten.
    Ich weiß, dass das fast übermenschliche Forderungen an unsere
    Politiker und Politikerinnen sind. Sie sind zur Konfliktpartei geworden,
    sie unterliegen dem Koalitionszwang: Im Kampf darf ich mir
    keine Schwäche erlauben, keine Blöße geben, darf die eigenen Leute
    nicht kritisieren. Das ist gruppendynamisch immer so, dass im Krieg
    alle zusammenhalten – zusammenhalten müssen! Wenn ein Konflikt
    zum Krieg geworden ist, wächst die Eskalationsdynamik, wird der
    Gegner immer verteufelt (sonst hätten wir ja Hemmungen, zu töten!)
    Im Krieg drängt alles in die Richtung der letzten Eskalationsstufe:
    Auf den Wunsch, zu vernichten, egal was es kostet. Das ist echt katastrophal:
    Allein schon wegen der Atomwaffen auf beiden Seiten.
    Vor dieser katastrophalen Dynamik müssen wir weiter warnen, müssen
    Deeskalation einfordern. Selbst wenn wir als Schwächlinge bezeichnet
    werden – und schlimmstenfalls der Zusammenarbeit mit
    dem Feind bezichtigt werden. So ging es Friedensleuten immer
    schon.
    Nur Leute mit starkem Rückgrat, nur Menschen mit einem tiefen
    Selbstvertrauen oder einer tiefen Menschlichkeit, einem tiefen Glauben,
    schaffen das, da gegen den Strom zu schwimmen. In der Politik
    gibt es die kaum noch. Zugegebenermaßen ist in der Politik der
    Druck auch erheblich höher.
    Aber: Ihr! Ihr gehört zu diesen Menschen, die für Deeskalation
    werben können. Überall. Zeigt euer Rückgrat, stärkt eure Menschlichkeit:
    Stimmt nicht mit ein in den Chor der sogenannten Experten,
    die grundsätzlich alles Böse nur beim Feind erkennen.
    Vertraut auf das Einfache! Vertraut nicht den Worten anderer, sondern
    dem eigenen Verstand! Die Auswege aus dem Krieg sind ganz
    einfach: Frieden einfordern statt Waffen liefern, gute Angebote machen
    für einen Waffenstillstand, Verhandeln statt schiessen! Danke.

Verhandeln statt schießen – Stoppt den Krieg!

Bundesweiter Aktionstag

Wir unterstützen diesen Aufruf: DIE LINKE Kreisverband Bielefeld * DIE LINKE Kreisverband Gütersloh * DIE LINKE Kreisverband Herford * IPPNW – Gruppe Herford * vvn-bda Kreisvereinigung Bielefeld und Umgebung * DKP Bielefeld * DKP Minden * DKP OWL * DGB-Kreisverband Herford * Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen OWL (DFG-VK OWL) * Friedens- und Flüchtlingsbegleitgruppe Herford * DIDF-Bielefeld * SDAJ OWL * VVN_-BDA Minden

Einladung zum Planungs- und Vernetzungstreffen

Einladung zum Planungs- und Vernetzungstreffen


Für die Gestaltung des dezentralen Aktionstages der Friedensbewegung am 1. Oktober:
Keinen Euro für Krieg und Zerstörung!
Statt dessen Milliarden für eine soziale, gerechte und ökologische Friedenspolitik!
Stoppt den Krieg!
Verhandeln statt Schießen!


Wir möchten dem Aufruf der Friedenskooperative und dem Bundesausschuss Friedensratschlag folgen und in Bielefeld mit möglichst vielen Gruppen/Organisationen ein wirkungsvolles Signal für Frieden und Abrüstung setzen.

Dazu laden wir ein zu einem ersten Treffen:
Am Montag, 5. September 19.00 Uhr
Ver.di Geschäftsstelle Bielefeld
Oelmühlenstraße 57
33604 Bielefeld
Tagesordnung:

  1. Ziele des Aktionstages und bisherige Planung zum Aktionstag in Bielefeld
  2. Interessierte Akteure
  3. Aktionsplanung: Was wollen wir machen?
  4. Verabredungen
  5. Verschiedenes

Wir freuen uns auf breites Interesse.
Falls Ihr Interesse habt, aber zu diesem Termin nicht könnt, meldet Euch bitte. Dann können wir Euch informieren und Eure Vorschläge einbringen.
Gruß Monika Greve
Kontakt: oder

Menschen über Profite

Demonstration und Straßenfest für Abrüstung und Frieden

Ein Blickfang war das Transpi der Friedensinitiative – mit Foderungen, denen nur wenige widersprechen.

Gemeinsam mit zahlreichen anderen Organisationen unterstützte die Friedensinitiative die Demonstration und das Strassenfest für Abrüstung und Frieden. Dem Strassenfest mit der „Küche für alle“ und Live-Musik hätten wir mehr Teilnehmer*innen gewünscht. Die Demonstration allerdings erzielte in der gefüllten Innenstadt große Aufmerksamkeit.

Nur ein sofortiger Waffenstillstand macht Tod und Zerstörung ein Ende.

Während Konzerne satte Extraprofite einsacken, werden die Menschen im Land für Aufrüstung und Krieg kräftig zur Kasse gebeten

Aufrüstung und Krieg sind Konsequenz eines Systems, dass auf Wachstum und somit auf Expansion setzt.

In mehreren Beiträge wurde auf den Zusammenhang zwischen Kapitalismus und Krieg hingewiesen.

Auch Erdogan führt einen Angriffskrieg

Nicht vergessen wurde in den Redebeiträgen der Angriffskrieg des NATO-Partners Türkei in Syrien und dem Irak.

Auch vor 8 Jahren, beim Femizid und Genozid an den Ezid*innen, stand das Erdogan-Regime auf der Seite der Täter.