Zukunft statt Aufrüsten!

Informationen und Diskussionen zu Umweltzerstörung, Klima, Aufrüstung und Krieg. Alle Interessierten sind herzlich willkommen!
Defender 2020

Das größte Manöver der US-Streitkräfte in Europa seit dem Ende des Kalten Krieges

Mit Alexander Neu, Mitglied des Deutschen Bundestages für die Fraktion DIE LINKE und Obmann im Verteidigungsausschuss

13. März 2020, 19 Uhr, Gütersloh, Weberei Gütersloh, Seminarraum

Mit Jürgen Wagner, geschäftsführender Vorstand der Informationsstelle Militarisierung (IMI)

17. März 2020, 19 Uhr, Bielefeld, Historisches Museum

Militär als Klimakiller

Kriege sind für Mensch, Tier und Natur die größte Katastrophe

Mit Kathrin Vogler, friedenspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag und Obfrau im Unterausschuss Zivile Krisenprävention

20. März 2020, 19 Uhr, Gütersloh, Weberei Gütersloh, Seminarraum

Kooperation statt Konfrontation mit Russland

Die NATO verschärft ihren Konfrontationskurs gegen Russland

Mit Andreas Zumach, Journalist und Publizist und ehemaliger Sprecher des Koordinationsausschusses der bundesweiten Friedensbewegung.

27. März 2020, 19:30 Uhr, Gütersloh, Weberei Gütersloh, Seminarraum

 

Kein Krieg gegen den Iran, für eine gewaltfreie und zivile Konfliktlösung

Friedensinitiative Bielefeld/OWL und IPPNW laden zu Kundgebung ein

Am kommenden Samstag, dem 25.01.2020 um 12 Uhr beginnt die Kundgebung auf dem Jahnplatz in Bielefeld. Die Friedensinitiative Bielefeld/OWL und die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e. V., IPPNW, fordern eine Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit im Nahen und Mittleren Osten, ein sofortiges Verbot von Waffenexporten, das Ende der Sanktionen und das Festhalten am Atomabkommen mit dem Iran.

Nach dem Mord an dem iranischen General Soleimani besteht die Gefahr, dass der Konflikt zwischen den USA und dem Iran eskaliert. Ein Krieg hätte Zehntausende Tote zur Folge, würde die ganze Region weiter ins Chaos stürzen und wäre eine ökologische Katastrophe.

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Solidarität mit Rojava – Stoppt die deutsche Kriegsbeteiligung

Bielefeld Hauptbahnhof, 31. Oktober 2019, 18 Uhr

Wir fordern:
– den sofortigen Stopp aller Rüstungsexporte in die Türkei!
– eine klare Verurteilung der türkischen Aggression als das, was sie ist:
   Ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg!
– den Stopp der politischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit der Türkei!
– Schluss mit der Kriminalisierung kurdischer Aktivist*innen!
– den „Flüchtlingsdeal“ mit der Türkei aufkündigen! 

Türkischen Angriffskrieg gegen Nordsyrien stoppen!

Es waren die Demokratischen Kräfte Syriens, die den von arabischen und westlichen Staaten und der Türkei aufgebauten IS besiegten. Kurdischen, turkmenischen, sunnitisch-arabischen und assyrisch-aramäischen Einheiten; Frauen und Männern gelang es gemeinsam, was vorher keinem gelang, die Terrorgruppen des sogenannten „Islamischen Staates“ zurückzuschlagen. Dafür haben die Menschen in Rojava, der Demokratischen Föderation Nord- und Ostsyrien, einen hohen Preis bezahlt. Jetzt greifen türkische Truppen unterstützt von radikalen Islamisten Rojava an. Der IS, die Türkei, die arabischen und westlichen Staaten sowie Russland, Syrien und der Iran haben ein gemeinsames Ziel: die Demokratische Föderation Nord- und Ostsyrien darf nicht überleben. Der Versuch eine multiethnische, basisdemokratische, emanzipatorische und ökologische Gesellschaft aufzubauen darf nicht gelingen. Das wäre eine Bedrohung aller Regime der Region und weit darüber hinaus.

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Gedenkkundgebung zum Antikriegstag

2. September 2019,  17 Uhr, Bahnhofsvorplatz, Bielefeld

Wir versammeln uns hier aus einem traurigen Anlass. Wir gedenken der Opfer des 2. Weltkrieges. Dieser begann am 1. September 1939, also vor 80 Jahren.

Deutsche in polnischen Uniformen überfielen den deutschen Sender Gleiwitz. Dieser angebliche „polnische“ Überfall diente als Vorwand für den deutschen Angriff auf Polen und somit für den Zweiten Weltkrieg.

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Einladung zum Empfang der Friedensfahrradtour 2019

Bielefeld, 10.08.2019 um 16:30 Uhr Rathausplatz

Das neue atomare Wettrüsten hat schon angefangen! – Wir sagen nein!

Für eine neue Politik, für eine Welt ohne Atomwaffen und eine friedliche Zukunft! Angesichts der Klimakrise brauchen wir unser gemeinsam erarbeitetes Vermögen für die Eindämmung des Klimawandels und die sozialökologische Transformation!
„Gemeinsam für eine andere Politik“ demonstrieren die Friedensradlerinnen und -radler an Militärstandorten wie z.B. in Kalkar, wo das Zentrum Luftoperationen der Bundeswehr sämtliche Kriegseinsätze der Bundesluftwaffe koordiniert, vor der Firma Rheinmetall in Düsseldorf, die Bomben für den Krieg im Jemen liefert, in Bielefeld gegen die weitere Anwesenheit der britischen Armee als Teil der Drohkulisse gegen Russland. Unser Ziel ist Frieden und Abrüstung für den Klimaschutz und für die sozialökologische Transformation. Die Friedensfahrradtour der DfG –VK ist vom 03. – 10.August 2019 unterwegs und endet in Bielefeld Continue reading

Kein Platz für die AfD in OWL, Solidarität statt Nationalismus!

Vielfältiger Protest gegen AfD-Aufmarsch am Samstag in Gütersloh

Auf wenig Gegenliebe trifft die zentrale Wahlkampfveranstaltung der AfD in OWL am kommenden Samstag in Gütersloh. Um 10 Uhr startet am Rathaus eine Demonstration von „Courage gegen Rechts“ unter dem Motto „Deutschland ist nicht die Alternative – Solidarität statt Nationalismus“. Erstes Ziel ist die Martin-Luther-Kirche. Dort hat das neugegründete „Bündnis gegen Rechts“ für 10:30 Uhr eine Kundgebung angemeldet. Weiter geht es zum Dreiecksplatz zur Kundgebung der Jusos. „Gütersloh bleibt weltoffen! Kein Platz für die AfD“ ist deren Forderung. Um 11 Uhr werden wir dort die AfD begrüßen. Bis die AfD einpackt, wird sie ihre Hetze nicht ohne Widerstand verbreiten können. Gemeinsam werden wir klar machen: Für eine Partei, die für Rassismus und Nationalismus steht, die den Sozialstaat, die Demokratie und alle emanzipatorischen Errungenschaften zerschlagen will und unter Ignorierung aller Fakten den Klimawandel leugnet, ist in Gütersloh und auch anderswo kein Platz. Um für die richtige Stimmung zu sorgen, bitten wir die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, zur musikalischen Unterhaltung beizutragen. Herzlich eingeladen sind auch alle Freundinnen und Freunde aus den Nachbarkreisen.

Ostermarsch Ostwestfalen-Lippe 2019: Größer, bunter, jünger!

Mit zeitweise bis zu 1.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war der diesjährige Ostermarsch Ostwestfalen-Lippe nicht nur einer der größten seit langer Zeit in Bielefeld, sondern auch einer der größten in Nordrhein-Westfalen. Auf der Friedrich-Ebert-Straße reichten die zugewiesenen zwei Spuren für die vielen Menschen nicht aus. Diese eint nicht nur der Widerstand gegen die von Bundesregierung, EU und NATO betriebene massive Aufrüstung. Immer offensichtlicher wird auch, ein System, das auf Wachstum und Profit setzt, stößt an seine globalen Grenzen. Es setzt damit in vielfacher Weise die Existenz der Menschheit aufs Spiel. Schon jetzt zerstören Krieg und Klimakatastrophe die Lebensgrundlagen Hunderter Millionen Menschen.  

Entsprechend breit war das diesjährige Ostermarsch-Bündnis. Fast fünfzig Organisationen unterstützten den Aufruf der Friedensinitiative Bielefeld und OWL. Erstmals riefen auch die „Seebrücke“, „Friday fort Future“, „Parents for Future“ Bielefeld und die Antirassismus AG der Uni Bielefeld zum Ostermarsch auf. Alle Rednerinnen und Redner, alle Anwesenden waren sich einig, die vielen Milliarden, mit denen aufgerüstet und Krieg geführt wird, brauchen wir für den Kampf gegen die Klimakatastrophe und die sozial-ökologische Umgestaltung der Gesellschaft.

 

Auf der Auftaktkundgebung am Kesselbrink erinnerte Inge Höger, Sprecherin der Linken in NRW, an die verheerenden Kriege in Afghanistan, in Syrien, in Mali, im Jemen und anderen Ländern. Zudem spitze sich die internationale geopolitische Lage bedenklich zu. Und der EU käme nichts anderes in den Sinn, als gemeinsame Aufrüstung und eine europäische Armee. Abrüstung und Frieden seien die einzige Konsequenz.

Während der Zwischenkundgebung am Bahnhof wurde der vielen tausend Jüdinnen und Juden aus Bielefeld und Umgebung gedacht, die von dort aus in Konzentrations- und Vernichtungslager deportiert wurden.

Ein Vertreter der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend SDAJ betonte, dass nicht die Bevölkerung anderer Länder unsere Feinde seien. Er sprach sich auch gegen die Versuche aus, einen „Regime-Chance“ in Venezuelas zu erreichen um dort ein US-freundliches Regime zu installieren.

 

Im Zeichen der internationalen Solidarität stand auch die Forderung nach Freilassung der politischen Gefangenen in der Türkei.

Vom Bahnhof zog der Demonstrationszug weiter durch die Bahnhofsstraße und die Altstadt.

Am Park der Menschenrechte erinnerten Vertreterinnen der Antirassismus AG der Uni Bielefeld an 100 Jahre Abschiebehaft in Deutschland. Sie schilderten das Schicksal der Menschen, die hier Schutz vor Krieg, Verfolgung und Elend suchen und jetzt unter unwürdigen Haftbedingungen auf ihre Abschiebung in Ungewissheit oder gar den Tod warten.

Während sich der Demonstrations-Zug Richtung Jahnplatz bewegte sprach Camila Cirlini, DIE LINKE. Kandidatin für das Europaparlament,  zum Thema Senne und Militarisierung der EU.

Erste Rednerin auf der Abschlusskundgebung auf dem Jahnplatz war die Vorsitzende des DGB-OWL Anke Unger. Sie sprach sich gegen Aufrüstung und die Militarisierung der EU aus und hoffe, dass wie bei „Fridays for Future“ immer mehr Druck von jungen Leuten ausgehe. Sie riet dazu, die Unterschriftenliste „Frau Merkel, unterschreiben Sie das Atomwaffenverbot“ zu unterschreiben. „Die Krisen dieser Welt kommen näher an unser heran – und es gibt 15.000 Nuklearwaffen weltweit, das sind 15.000 zu viel.“

Aus aktuellem Anlass konnte Martin Kolek von Seawatch nicht in Bielefeld dabei sein. Seine Rede wurde von einer Vertreterin der Seebrücke verlesen. Nie zuvor war die Verknüpfung von Macht, Gewalt und Krieg so offensichtlich erkennbar wie heute, schreibt Martin Kolek. Der industriell-militärische neoliberale Komplex braucht den Krieg.

 

Aber nicht mit uns und nicht mit unseren Kindern schreibt der Seenotretter. Er fordert Schluss mit den Menschenschlachtereien, die nur einer nimmersatten Waffenindustrie und neoliberalen Zuhältern und Zuhälterinnen nutzen würden.

Großen Beifall erhält auch David Nalimov von „Fridays for Future“. Der Kampf gegen Aufrüstung und Krieg sei nicht zu trennen vom Kampf für den Klimaschutz. Krieg und Klimawandel seien die größten Gefahren für diese und vor allem für künftige Generationen.

 

Als letzte Rednerin beschreibt die Bielefelder Ärztin Dr. Angelika Claußen, Europa-Präsidentin der Internationalen Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs IPPNW, die wachsende Gefahr eines atomaren Krieges. Sie fordert den Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag. Sie sagt: „Enorm steigende Rüstungsausgaben verschlingen die Gelder, die für effektive Klimaschutzmaßnahmen und anderswo dringend gebraucht werden. Die Bundesregierung will ihre Militärausgaben bis 2024 auf über 70 Milliarden Euro nahezu verdoppeln. Dieses Geld fehlt für zivile Aufgaben wie Kitas, Schulen und Universitäten, sozialen Wohnungsbau, Krankenversorgung, Alterssicherung, öffentlichen Personen- und Güterverkehr, ökologischen Umbau und Klimagerechtigkeit.“

Die Sambistas, Mad Cap und Zweipunktzwei sorgten für die musikalische Unterstützung.