1. Mai 2021 in OWL – Solidarität ist Zukunft

Die Friedensinitiative Bielefeld/OWL ruft zur Teilnahme an den diesjährigen Kundgebungen zum 1. Mai auf!

Es werden in diesem Jahr nur Kundgebungen durchgeführt. Es gilt Maskenpflicht und ein Abstandsgebot von mindestens 1,5 Meter zur nächsten Person (ausgenommen Personen aus demselben Hausstand). 

11:00 Uhr Kundgebung auf dem Marktplatz in Detmold

11:00 Uhr Kundgebung auf dem Rathausplatz in Herford

12:00 Uhr Kundgebung auf dem Rathausplatz in Paderborn

11:00 Uhr Kundgbebung auf dem Johanniskirchhof am BÜZ in Minden

11:00 Uhr Kundgebung auf dem Ravensberger Park in Bielefeld

11:00 Uhr Kundgebung am Dreiecksplatz in Gütersloh

Ostermarsch 2021

Rund 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen am diesjährigen Ostermarsch teil. Ein breites Spektrum von mehr als 50 Organisationen und zahlreiche Einzelpersonen hatten zur Teilnahme aufgerufen.

Hubert Kniesburges

Zum Auftakt am Hauptbahnhof sprach Hubert Kniesburges, Vorsitzender des Arbeitskreises Blumen für Stukenbrock „Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“.

Veröffentlicht von netzwerk-regenbogen

Auf dem Weg zur Deutschen Bank (Video)

Carsten Lottner Fernando

„Frieden und Klimaschutz gehören zusammen!“. Einen passenderen Ort für seine Rede als vor der Deutschen Bank gab es nicht für Carsten Lottner Fernando von den Parents for Future Bielefeld. Er machte darauf aufmerksam, wie Deutsche Bank, Commerzbank und Sparkassen mit ihren Investitionen den Klimawandel, die Rüstung und vor allem das atomare Wettrüsten fördern!

Dr. Angelika Claußen
Ute Esselmann

Den Weg zum Kesselbrink nutzte Ute Esselmann von der „VENGA – Hochschulgruppe für Tiere“ um auf Tierversuche bei der Bundeswehr aufmerksam zu machen „Keine Tierversuche durch Militär“

Jörg Lüder

„Krieg erzeugt Fluchtursachen und Leid“, dazu sprach Jörg Lüder für das „Ökumenische Netzwerk Bielefeld zum Schutz von Flüchtlingen“. Kontakt zum Netzwerk:

Regina Jürgens
Ulla Regenit

Letzter Zwischenstopp war am Gesundheitsamt, „Geld für das Gesundheitswesen statt für Rüstung“ die Forderung. Für das „Bielefelder Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus“ machte Regina Jürgens deutlich, wie wichtig diese Forderung ist.  Deshalb untersützt sie auch die Volksinitiative „Gesunde Krankenhäuser in NRW – für ALLE!“ . Anschließend sprach Ulla Regenit vom Bündnis „Care Revolution“ zur Situation im Pflegebereich: „Nicht die Profitmaximierung, sondern die Bedürfnisse der Menschen ins Zentrum stellen“.

„Unsere Forderungen – unser Ziel – was wollen wir erreichen“

Monika Greve

Die Abschlußkundgebung vor dem Rathaus eröffnete Monika Greve von der Friedensinitiative Bielefeld/OWL „Abrüsten jetzt – Atombombenverbotsvertrag beitreten, Geld für Gesundheit, Klima, Soziales und Bildung“.

Bertold Becker
Johanna

„Bundeswehr raus aus den Schulen! Geld für Bildung statt für Bomben!“, fordert Johanna von SDAJ OWL.

„Kampfjets und Bielefelder Philharmoniker“ war das Thema von Bertold Becker, Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Bielefeld.

Friedrich Brünger

Die Kundgebung beendete Friedrich Brünger von der Friedensinitiative mit dem Gedicht „Das Gedächtnis der Menschheit“. Vor fast 70 Jahren geschrieben sind diese Zeilen von Bert Brecht auch heute brandaktuell.

Diese Zahlen verdanken wir dem Bund für soziale Verteidigung

Abrüsten jetzt! Atomwaffenverbots-Vertrag beitreten! Geld für Klima, Gesundheit, Soziales und Bildung!

Aufruf zum Ostermarsch Ostwestfalen 2021

Ostermarsch 2020

Ostersamstag, 3. April 2021

Demonstration in Bielefeld: Beginn um 12.00 Uhr Hauptbahnhof, Demonstrationszug mit Zwischen-Kundgebungen zum Rathausplatz, 13.30 Kundgebung Rathausplatz

In Gütersloh wird es um 10:30 h eine Kundgebung vor dem Hauptbahnhof geben. Im Anschluß um 11:34 h geht es mit dem Zug zum Ostermarsch OWL nach Bielefeld.

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Abrüsten statt Aufrüsten

Keine neuen Atombomber

Krieg und Rüstung sind Klimakiller

Ca. 50 Menschen aus Friedensbewegung, Klimabewegung,  Seenotrettung, Kirchen und Gewerkschaften beteiligten sich in Bielefeld am Aufruf der bundesweiten Initiative  „Abrüsten statt Aufrüsten“. In ganz Deutschland wurden in mehr als 80 Städten Kundgebungen durchgeführt.

Aktionen gab es in Bielefeld, Herford, Gütersloh und 80 weiteren Städten
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Klimakiller Militär – Warum Abrüstung hilft, die Erde zu retten

Mittwoch, 2.12.2020 18.30 – 20.00 Uhr

Mit Kathrin Vogler

Es laden ein die Friedensinitiative Bielefeld/OWL und die Regionalgruppe OWL der DFG-VK mit Unterstützung der Evangelisch-Reformierten Kirchengemeinde Bielefeld.

Das Militär und damit auch die Bundeswehr sind mit die größten Klimakiller. Die Bundeswehr inszeniert sich gerne als Umweltschützer – Propaganda, die das Maß der Umweltzerstörung durch das Militär und deren Klimafolgen verschleiert. Was sind die Fakten und welche politischen Konsequenzen ergeben sich daraus?

Kathrin Vogler

Kathrin Vogler war 1984 bis 2002 in zahlreichen Funktionen in der DFG-VK tätig, u.a. als Bundesgeschäftsführerin und Bundessprecherin. Von 2002 bis 2009 war sie Geschäftsführerin des Bundes für Soziale Verteidigung (Minden). Seit 2009 ist sie Bundestagsabgeordnete, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und friedenspolitische Sprecherin der Partei DIE LINKE.

Anmeldung :

Hinweis: Nach Anmeldung werden wir den Link zuschicken.

Aktionen der Friedensinitiative in OWL zum 75. Jahrestag der Befreiung am 8. Mai

Bielefeld, Alte Synagoge

75 Jahre Kriegsende – Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!

Solange Neonazis und Menschen mit rechtsextremen Gedanken marschieren, solange sie Angst und Schrecken zu verbreiten und in den Parlamenten sitzen, ist es unsere Verpflichtung und uns ein Bedürfnis, den Tag der Befreiung, den 8.Mai zu ehren.

Die Friedensinitiative Bielefeld /OWL lädt ein zu einer Kundgebung an der Alten Synagoge beginnend an der alten Synagoge, Turnerstr, um 12.30 und endend am Jahnplatz um 13:30 Uhr.

Aktuell bewegen uns der geplante Kauf der Atombomber durch die Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer. Atomwaffenfähige Flugzeuge kaufen, um Zehntausende von Menschen und Städte zerstören zu können in einer Zeit, wo die Politik sagt, dass jedes Leben zählt, dass so viele Menschen wie möglich gerettet werden. Das ist ein Affront gegen die Zivilgesellschaft, die Steuer zahlenden Bürger und Bürgerinnen und auch gegen den Koalitionspartner. Atomwaffen sind obsolet!

Kriege bekämpfen und Friedensprozesse stärken, in Einklang mit der Natur und dem Klima, das ist unser Job! Dazu müssen wir abrüsten statt aufrüsten und Rüstungsexporte in Kriegsländer wie Saudi-Arabien stoppen. Unser Credo Dialog, Diplomatie, Demokratie, internationale Zusammenarbeit und die Stärkung der internationalen UN- Organisationen.

Gütersloh, Berliner Platz

Zum 75. Jahrestag der Befreiung: „Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg! Für Frieden und Abrüstung!“

Die Friedensinitiative Gütersloh/OWL ruft für kommenden Freitag, dem 75. Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg, zu einer Mahnwache auf. Die Kundgebung auf dem Berliner Platz in Gütersloh beginnt um 16 Uhr. Europaweit erhalten nationalistische und faschistische Kräfte Zulauf. In Deutschland sind rechtsextreme Netzwerke bei Polizei, Geheimdiensten und Militär eine Gefahr. Die Rüstungsausgaben steigen in diesem Jahr um 10 %.  Für zig-Milliarden sollen neue Kampfflugzeuge, darunter Atombomber, angeschafft werden. Eine Wirtschafts- und Finanzkrise historischen Ausmaßes deutet sich an. Zugleich werden demokratische und soziale Rechte ausgesetzt oder stark eingeschränkt. Politische Entscheidungen existenzieller Bedeutung stehen an. Die Zeit ist reif, sich für Demokratie, Frieden und Freiheit einzusetzen und einen sozialen, klima- und umweltgerechten Umbau der Gesellschaft einzuleiten.

Freitag, 8. Mai, 16 bis 18 Uhr, Berliner Platz Gütersloh „Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!“

Die Kundgebung findet unter den Auflagen zur Eingrenzung der Coronapandemie statt.

Heraus zum 1. Mai

Aktion in Bielefeld

Abrüsten jetzt – Reichtum besteuern

Der 1. Mai 2020 in Bielefeld

Aufgrund der Corona-Pandemie hat der DGB beschlossen, in diesem Jahr den 1. Mai nicht draußen zu begehen, sondern unter dem Motto „Solidarisch ist man nicht alleine“ digital zu feiern. Auch wenn wir wie gewohnt nicht mit tausenden Kolleg*innen auf die Straße gehen können, wollen wir unseren Forderungen mit alternativen Aktionsformen Gehör verschaffen.
Die Friedensinitiative Bielefeld/OWL klagt den Irrsinn von globaler Aufrüstung und Krieg an. Ein Beispiel: Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer will 30 atomare Kampfbomber F-18 von den USA, Fa. Boeing für ca. 7,5 Mrd. Euro kaufen. Mit 7,5 Mrd. Euro könnten 25.000 Ärzte und 60.000 Krankenschwestern sowie 100.000 Intensivbetten und 30.000 Beatmungsgeräte finanziert werden. Für uns ist klar: Abrüsten, statt Aufrüsten! Deshalb fordern wir: Geld in Gesundheit, Bildung, Klima und Soziales, statt in Rüstung. In den Flüchtlingslagern gibt es weder ausreichend Wasser noch angemessene medizinische Versorgung. Umso wichtiger ist, dass Deutschland jetzt diejenigen Flüchtlinge aus den Lagern auf den griechischen Inseln holt, für die das Städtebündnis der Seebrücke „Sichere Häfen“ Garantien gegeben hat. Für uns ist klar: Asylrecht ist Menschenrecht! Deshalb fordern wir: Rüstungsexporte verbieten, Fluchtursachen bekämpfen!
Mit Milliardenprogrammen versucht die Bundesregierung die Wirtschaftskrise abzuwenden – zu Lasten der Beschäftigten. Während Unternehmen und Konzerne Milliarden bekommen, kämpft der Großteil der Beschäftigten mit Kurzarbeitergeld, drohendem Arbeitsplatzverlust, Arbeitslosigkeit und Armut. Für uns ist klar: Wir zahlen nicht für die Krise! Deshalb fordern wir: Abrüsten jetzt – Reichtum besteuern!
Mit diesen Forderungen wird die Friedensinitiative Bielefeld/OWL den 1. Mai draußen begehen. Die Friedensinitiative wird eine genehmigte Kundgebung von 14 Uhr bis 15 Uhr auf dem Jahnplatz abhalten. Dies unter Einhaltung des Abstandsgebotes und mit Tragen von Masken.

Jahnplatz Bielefeld

Aktion in Gütersloh

Soziale und demokratische Rechte verteidigen und ausbauen

Berliner Platz Gütersloh

300.000 weitere Arbeitslose, über 10 Millionen in Kurzarbeit, weitere Millionen haben ihren Minijob verloren, andere haben keine Einnahmen als Selbstständige oder Kunstschaffende. Schon jetzt haben die Corona-Pandemie und ihre Folgen zu größeren sozialen Verwerfungen geführt als alle Krisen zuvor seit Gründung der Bundesrepublik. Zugleich setzt die Bundesregierung auf Aufrüstung. Die Rüstungsausgaben steigen in diesem Jahr um 10 %. Die zig-Milliarden zur Rettung von Banken und Konzerne und die angekündigten Ausgaben für Kampfflugzeuge, darunter Atombomber, werden dringend im öffentlichen Gesundheits-, Bildungs- und Erziehungswesen mit ausreichendem Personal und höheren Löhnen benötigt. In den nächsten Monaten wird entschieden in welche Richtung es geht. Setzen wir weiter auf Wachstum und Profit oder schützen und retten wir Menschenleben? Auch die Frage muss beantwortet werden: Wer trägt die Kosten der Corona-Pandemie? Unter diesen Umständen ist es unerlässlich, die sozialen und demokratischen Rechte zu verteidigen und auszubauen.

Noch vor zwei Monaten war es unvorstellbar: das Recht, seinen Aufenthaltsort frei zu wählen und die Religionsfreiheit sind ausgesetzt, das Versammlungsrecht ist stark eingeschränkt. Zugleich wird das Arbeitszeitgesetz geschliffen. Für viele Berufsgruppen sollen künftig zwölf Stunden Arbeit täglich und 60 Stunden wöchentlich möglich sein. Auch die Einschränkungen für Sonntags- und Feiertagsarbeit werden aufgeweicht. Die Verlängerung der Arbeitszeiten trifft medizinische Berufe und genauso Beschäftigte bei Polizei und Feuerwehr. Sie erfasst aber auch Beschäftigte, die in der Produktion und Distribution sog. »existenzieller Güter« tätig sind.

Während Verstöße gegen das Kontaktverbot teils drastisch geahndet werden, scheinen die Corona-Schutz-Maßnahmen für andere nicht zu gelten. Die Arbeits- und Lebensbedingungen für Erntearbeiterinnen und Erntearbeiter waren schon zuvor oft mangelhaft. Ein effektiver Schutz vor Ansteckung ist kaum möglich. Ähnliches gilt für viele WerkvertragsarbeiterInnen.

Covid-19 offenbart auch die Konsequenzen der jahrzehntelangen neoliberalen Zerschlagung der Gesundheitssysteme. Besonders in Italien und Spanien zeigen sich deren tödliche Folgen.

Weltweit verschärft die Corona-Pandemie für Millionen Menschen den Kampf ums nackte Überleben. Vor allem die Lage in den Flüchtlingslagern ist katastrophal.

Mit „unbegrenzten“ Milliardenprogrammen versuchen die Regierungen, die Weltwirtschaftskrise in den Griff zu bekommen. Während Unternehmen und Konzerne Milliarden bekommen, kämpft der Großteil der Beschäftigten mit Kurzarbeitergeld, drohendem Arbeitsplatzverlust, Arbeitslosigkeit und Armut.

Wir fordern:

  • Keine Milliarden für Automobil- und Luftfahrtkonzerne
  • Reichtum besteuern
  • Abrüsten jetzt
  • Flüchtlinge aus den Lagern auf den griechischen Inseln holen
  • Rüstungsexporte verbieten und Fluchtursachen bekämpfen
  • Mehr Geld für Gesundheit, Bildung und Klimaschutz
  • Rettungspakete für Menschen mit zu wenig Einkommen, für sozialen Wohnungsbau, für Alterssicherung, öffentlichen Personenverkehr und Kultur