Große Demo von GenZ-regelt in der Bielefelder Innenstadt

Einige tausend Menschen folgten am Samstag, den 31. Oktober 2026 dem Aufruf der Initiative GenZ-regelt zum Protest gegen Wehrpflicht, Sozialabbau, Klimakatastrophen und Hochrüstung. Auch die Friedensinitiative Bielefeld hat sich beteiligt und diese große europaweite Protestwelle der jungen Generation unterstützt. Auf den Kundgebungen forderten die RednerInnen dringend Investitionen in Bildung, Gesundheit, soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz! Ihre Sorge um ihre Zukunft wurde laut und berechtigt auf die Straßen Bielefelds getragen. Die im Vorfeld medial häufig zitierten und befürchteten Krawalle blieben aus. Eine friedliche, große Demonstration sorgte für viel Aufmerksamkeit und machte Hoffnung, dass die BürgerInnen die gegenwärtige Politik der Kürzungen, Einschränkungen und Fehlinvestitionen nicht weiter hinnehmen werden. Danke an alle Engagierten.

Bielefeld, 02.11.2026

Bundesweite Friedensdemonstration in Berlin & Stuttgart: NEIN ZU HOCHRÜSTUNG, WEHRPFLICHT UND KRIEG!

Mahnwache am Alten Markt, 18.09.2026

Die Friedensinitiative Bielefeld/OWL organisiert einen Bus zur Friedensdemonstration in Berlin.

Es sind noch Plätze frei.
Anmeldung:

Infos zur Busfahrt:

6:45 Uhr
Schloß Holte-Stukenbrock, Bahnhof

7:15 Uhr       
Bielefeld, Busparkplatz Ishara, Joseph-Massolle-Str.

8:00 Uhr       
Autohof Porta Westfalica

Rückfahrt: 16:30 Uhr
Fahrtende: ca. 22:30 Uhr

Fahrtkosten:
30,00 Euro (regulär)
15,00 Euro (ermäßigt)

3. Oktober 2026 – Berlin Bundesweite Friedensdemonstration

Weitere Infos zur Bundesweiten Friedensdemo auf der Bündniswebseite:
https://friedensdemo0310.org/

Die Friedensinitiative Bielefeld/OWL organisiert einen Bus zur Friedens-demonstration in Berlin.

Infos zur Busfahrt:

6:45 Uhr
Schloß Holte-Stukenbrock, Bahnhof

7:15 Uhr       
Bielefeld, Busparkplatz Ishara
Joseph-Massolle-Str.

8:00 Uhr       
Autohof Porta Westfalica

Rückfahrt: 16:30 Uhr
Fahrtende: ca. 22:30 Uhr

Fahrtkosten:
30,00 Euro (regulär)
15,00 Euro (ermäßigt)

Anmeldung:

Friedensaktivitäten 2026

  • „Schulstreik gegen Wehrpflicht“ am 25.09.2026

Bielefeld, Rathaus, 11 Uhr

https://schulstreikgegenwehrpflicht.com/streikende-stdte

  • DGB-Aktionstag „Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.“ am 26.09.2026 in 15 Großstädten

Essen, Burgplatz, 11-14 Uhr

https://nrw.dgb.de/veranstaltungen/veranstaltung/aktionstag-hart-verdient-6

  • Kundgebung „Unzwingbar – Kein Bock auf Krieg und Wehrpflicht!“ am 02.10.2026 in Berlin

https://www.friedenskooperative.de/aktuelles/unzwingbar-kein-bock-auf-krieg-und-wehrpflicht

  • Bundesweite Friedensdemonstration am 03.10.2026 in Berlin

Infos zur Fahrt nach Berlin (Abfahrtszeiten, Kosten, etc.) werden hier in Kürze veröffentlicht

https://friedensdemo0310.org/

Pressemitteilung zum Flaggentag: Für eine atomwaffenfreie Welt – Deutschland soll dem Atomwaffenverbotsvertrag beitreten

Für eine atomwaffenfreie Welt – Deutschland soll dem Atomwaffenverbotsvertrag beitreten

Bundesweit findet um den 8. Juli 2026 der Flaggentag der „Mayors for Peace“ (= Bürgermeisterinnen und Bürgermeister für den Frieden) statt.

In über 617 Gemeinden und Städten wird als Zeichen für eine atomwaffenfreie Welt die Flagge der „Mayors for Peace“ gehisst. Das ist der Tag, an dem der Internationale Gerichtshof (IGH) in einem Rechtsgutachten im Auftrag der Generalversammlung der Vereinten Nationen festgestellt hat, dass die Androhung und der Einsatz von Atomwaffen grundsätzlich völkerrechtswidrig sind. 

Mit einer Mahnwache erinnerten die Regionalgruppe der IPPNW in Bielefeld und die Friedensinitiative Bielefeld an den Flaggentag der Bürgermeister für den Frieden. Sie forderten die Oberbürgermeisterin Dr. Christian Bauer auf,  sich im Rahmen des NRW -Städtetages aktiv für eine atomwaffenfreie Welt einzusetzen. Bielefeld ist – wie weitere 19 Städte in NRW  mit dem Ratsbeschluss vom 26.04.2018 dem ICAN -Städteappell beigetreten. Darin  wird die Bundesregierung aufgefordert, den Weg zum Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag zu ebnen. Schon 99 von 193 UNO-Staaten sind  Mitglied des Verbotsvertrages geworden. Der Internationale Gerichtshof hat in seinem Urteil von 1996 festgestellt, dass sowohl die Drohung als auch der Einsatz von Atomwaffen völkerrechtswidrig ist. 

Oberbürgermeisterin Dr.  Christina  Bauer sollte  sich zusammen mit anderen Bürgermeistern, z.B. dem Vorstandsvorsitzender OB Thomas Kufen, Essen des  NRW Städtetags und ebenfalls CDU Mitglied für den Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag einsetzen. 

„Atomwaffen sind Massenvernichtungswaffen“, betonte Dr. Bernd Lehne. „Frau Dr. Bauer, machen Sie deutlich, dass Aufrüstung und erst recht atomare Aufrüstung keine Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit sein kann“.