Vortrag am 28. November

Syrien: Werden nach dem Rückzug von IS nun endlich die Waffen schweigen?

Karin Kulow

28. November 2017, Beginn: 20:00 Uhr, Mondo Buchhandlung

Bereits seit reichlich sechs Jahren tobt auf syrischem Boden ein fürchterlicher Vernichtungskrieg. Hunderttausende haben ihn mit dem Leben bezahlt. Millionen von Menschen haben Ihr Hab und Gut verloren. Fast die Hälfte der Bevölkerung ist auf der Flucht, darunter auch nach Deutschland. Ganze Städte liegen in Schutt und Asche. Unterschiedlichste Akteure, staatliche wie nichtstaatliche, suchen ihre Interessen zu Lasten dieses einst stabilen Landes durchzusetzen. Wie stellt sich die inzwischen veränderte militär-strategische Lage dar? Welche Chancen bestehen für eine dauerhafte Waffenruhe und die ernsthafte Suche nach einer tragfähigen politischen Lösung? Diesen und anderen Fragen zur aktuellen Interessenlage der verschiedensten Akteure sollen im Vortrag nachgegangen werden.

Prof. Dr. Karin Kulow aus Berlin ist Arabistin und Islamwissenschaftlerin.

Der Vortrag wird von der Syrieninitiative Ostwestfalen Lippe, Attac
Bielefeld und der Buchhandlung Mondo angeboten.

Flyer bild
Flyer zur Veranstaltung

Material: Flyer A4 (PDF 1,5 MB), Flyer doppelt auf A4 (PDF 1,6 MB)

Friedensnobelpreis

Die Bielefelder Friedensinitiative freut sich über den Friedensnobelpreis, der dieses Jahr an die Kampagne zur Ächtung von Atomwaffen ICAN geht.

Da die Bundesregierung sich bisher weigert, dem Atonmwaffenverbotsvertrag (Briefing zum Atomwaffenverbot: Briefing zum Atomwaffenverbot, PDF 175KB) beizutreten, haben wir einen Appell an die künftige Regierung gestartet mit der Forderung, den Vertrag zum Verbot von Atomwaffen zu unterzeichnen und die US-Atomwaffen aus Deutschland abzuziehen. Schon mehr als 3.500 Menschen haben in wenigen Tagen unterzeichnet https://weact.campact.de/petitions/unterzeichnen-sie-das-un-atomwaffenverbot Unterschreiben auch Sie diese Forderung.

Die Petition wird zudem auch auf https://www.nuclearban.de/petition veröffentlicht. Die Unterschriften werden dann abgeglichen.

Angelika Claußen (Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs) im Interview bei der Neuen Westfälischen.

 

 

Aktionstag der Friedensbewegung

Deutschland muss dem Atomwaffenverbotsvertrag beitreten!

Abrüsten für globale Gerechtigkeit!

Bielefelder Friedensinitiative: Einladung zum Aktionstag der Friedensbewegung 17.11.2017, 16 -18 Uhr, Bahnhofsvorplatz

Die gegenwärtige Kriegsgefahr ist größer denn je, erklären Vertreter der Bielefelder Friedensinitiative. Sie rufen zur Teilnahme am bundesweiten Aktionstag der Friedensbewegung am 17.11.2017 auf. Um den 18.11.2017 finden dezentral in vielen Städten der Bundesrepublik Demonstrationen und Unterschriftensammlungen statt.

„In mehreren Regionen weltweit toben konventionelle Kriege, allen voran in Syrien, im Irak und im Jemen, in Afghanistan und in verschiedenen Ländern Nordafrikas und nun droht der Atomkonflikt zwischen Nordkorea und den USA sowie Iran einerseits sowie Saudiarabien und den USA andererseits zu eskalieren“, so Monika Greve von der Friedensinitiative Bielefeld.

„Für uns im Mittelpunkt steht die drohende Atomeskalation um Nordkorea“, so Dr. med. Angelika Claußen, IPPNW. „Bundeskanzlerin Merkel muss deutlich machen, dass wir jetzt weltweit in einen Prozess eintreten müssen, Atomwaffen abzuschaffen. Das Instrument dazu ist der Atomwaffenverbotsvertrag, der jetzt in Genf zur Unterschrift ausliegt. Weiterhin könnte sich die Bundesregierung als glaubwürdiger Partner anbieten, im Atomkonflikt um Nordkorea zu vermitteln“.

Gerade in dieser schwierigen Situation will die Friedensinitiative die Bundesregierung zu konkreten Handlungen im Sinne der Friedenslogik bewegen und gibt Beispiele, wie die Bevölkerung mitmachen kann. Die Friedensinitiative stellt zwei Unterschriftensammlungen vor, die sich in ihrer Wirkung ergänzen.

Da ist zunächst der Appell an die Bundesregierung, dem Atomwaffenverbotsvertrag beizutreten. Der zweite Appell ist von vier Gewerkschaftsvorsitzenden und führenden Vertretern der Friedens- und Umweltbewegung, von Künstlerinnen und WissenschaftlerInnen initiiert: Er heißt: „Abrüsten statt aufrüsten! Abrüsten für die globale Gerechtigkeit!

In einer Zeit neoliberaler gesellschaftlicher Umgestaltung will die Bielefelder Friedensinitiative Zeichen setzen, aufzeigen, dass eine andere Politik möglich ist. Mit friedlicher Konfliktlösung, Entmilitarisierung, internationaler Entspannung und gemeinsamer Sicherheit, auch mit Russland.

Macht Frieden — Zivile Lösungen für Syrien

Interesse an Mitarbeit? Kontakt: Syrieninitiative-OWL(ätt)t-online(Punkt)de

Wir wollen erreichen, dass das Bundeswehr­mandat in Syrien nicht verlängert wird und statt dessen humanitäre Hilfe erheblich erhöht und die Zivile Konfliktbearbeitung ausgebaut werden.

Was können wir tun?

  • In der Fußgängerzone Unterschriften sammeln für die Petition „NEIN zum Bundeswehrmandat in Syrien – JA zu zivilen Lösungen!“ http://www.macht-frieden.de/Petition
  • Mitmachen bei der Postkartenaktion 2017 http://www.macht-frieden.de/sites/default/files/inline-files/pkSyriaWahl_5mai_1.pdf, mit der im Vorfeld der Bundestagswahl die MdBs und Kandidierenden in unseren Wahlkreisen direkt um Stellungnahmen zum Bundeswehr­mandat für Syrien und zu zivilen Alternativen gebeten werden. Motivierend ist, dass es Aktivisten im letzten Jahr gelungen ist, einen Bundestagsabgeordneten zu überzeugen, gegen die Verlän­gerung des Bundeswehreinsatzes in Syrien zu stimmen.
  • Auch nach der Bundestagswahl gegen eine Verlängerung des Bundeswehrmandats in Syrien protestieren und statt dessen Wege gegen Gewalt und Not aufzeigen

Weitere Ideen: http://www.macht-frieden.de/aktiv-werden/macht-mit

Wir verstehen uns als Teil der bundesweiten Kampagne „Macht Frieden. Zivile Lösungen für Syrien“.

Interesse an Mitarbeit? Kontakt: Syrieninitiative-OWL(ätt)t-online(Punkt)de