Archiv der Kategorie: Aktuelles

Busfahrt nach Berlin zur großen Friedensdemo am 3. Oktober 2025


Bus ist ausgebucht – Anmedlung über Warteliste!

Unser Bus ist derzeit ausgebucht. Interessierte, die noch mitreisen wollen werden gebeten, sich auf die Warteliste setzen zu lassen.
Anmeldungen für die Warteliste per E-Mail:

Letzte Infos für Mitreisende!

Wir starten am Freitag, den 3. Oktober 2025 um 6.45 Uhr am Bahnhof Schloss Holte/Stukenbrock. Wir fahren mit „Der Wittler“, einem ortsansässigen, zuverlässigen Busunternehmen. Der Bus steht ab 6.40 Uhr bereit und alle von dort Mitreisenden werden gebeten, sich pünktlich einzufinden. Der Zustieg für die meisten Reisenden ist dann um 7.15 Uhr in Bielefeld am Hauptbahnhof an der Josef-Masolle-Str. gegenüber dem Ishara. Ein weiterer und letzter Zustieg wird dann am Autohof Porta Westfalica um 8.00 Uhr sein! Der Bus ist ausgestattet mit 60 Plätzen, einer kleinen Bordküche und WC.

Sollte kurzfristig eine Abmeldung nötig sein, dann bitte über die Mailadresse .

Wir werden in Berlin direkt zum Bebelplatz gefahren, wo die Demo um 13 Uhr mit einer Kundgebung beginnt. Die anschließende Demoroute führt uns zurück zum Bebelplatz zur Abschlusskundgebung. Der Bus wird uns dort um 16.30 Uhr wieder abholen. Den genauen Abfahrtsplatz besprechen wir vor Ort mit dem Busfahrer.

Wichtig: sollte irgendwas sein, meldet euch, damit es keine Verzögerung bei der Rückfahrt gibt. Während der Hinfahrt geben wir Marlis und Monikas Handynummer bekannt, damit wir erreichbar sind.

Wir freuen uns auf einen interessanten Austausch und eine erfolgreiche Demo!

Die Friedensinitiative Bielefeld/OWL

Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden!

Die Friedensinitiative Bielefeld/OWL ruft zur Teilnahme an der bundesweiten Demonstration „Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden“ am 3. Oktober in Berlin auf.

Von Bielefeld wird ein Bus zur Friedensdemonstration nach Berlin fahren. Wer mitfahren möchte, bitte unbedingt anmelden unter:
Empfohlener Kostenbeitrag: 25€ (normal); 15€ (ermäßigt).

Flyer der Friedensinitiatibe Bielefeld/OWL: https://bielefelder-friedensini.de/wp-content/uploads/2025/09/2025-10-03-Friedensdemo-Berlin_Flyer_A5_Neu.pdf

Hier der Aufruf des Bündnisses für die Demonstrationen in Berlin und Stuttgart. Weitere Informationen unter:
https://nie-wieder-krieg.org/buendnisaufruf-03-10-25/

Kommunalwahlen 2025: Parteienvergleich

Am 14. September sind Kommunalwahlen. Wir haben die Bielefelder Parteien zu Friedensthemen befragt, die auch für die Stadt Bielefeld von Relevanz sind. Im folgenden unsere Fragen und die Antworten der Parteien nach Themenschwerpunkten gegliedert. Bilden Sie sich ihr eigenes Urteil.

Thema 1: Kommunaler Finanznot und Rüstungshaushalt

Thema 2: Bielefelder Appell für Frieden

Thema 3: Kommunale Friedenspädagogik

Thema 4: Arbeit mit Geflüchteten und Asylsuchenden

Thema 5: Städtepartnerschaften

Erklärung der Friedensinitiative Bielefeld/OWL zu Palästina und Israel

  • Stoppt den Genozid in Gaza!
  • Stoppt die Hungersnot in Gaza!
  • Keine Waffenlieferungen an Israel!

2. August 2025

Die Friedensinitiative Bielefeld/Ostwestfalen-Lippe verurteilt den Völkermord in Gaza sowie den völker­rechtswidrigen Angriffskrieg Israels und der USA auf den Iran auf das Schärfste.

Wir alle wissen, dass die Situation in Gaza unbe­schreiblich ist. Mit Worten nicht zu fassen. Zahlen können nicht vermitteln, was dort geschieht: Das sys­tematische Aushungern der ganzen Bevölkerung bei gleichzeitigem Bombenhagel und häufigen Mas­senvertreibungen. Die führenden Politiker Israels machen sich nicht einmal die Mühe, ihre Ziele zu verschleiern: die Zerstörung der palästinensischen Gesellschaft und Vertreibung der Menschen aus Gaza ins Ausland.

Erklärung: https://bielefelder-friedensini.de/wp-content/uploads/2025/08/Erklaerung-Palaestina-Israel-02-08-2025-Friedensinitiative-BI-OWL-1.pdf

8. Juli: Flaggentag der Mayors for Peace 2025

Zusammen mit der IPPNW (ÄrztInnen und Gesundheitsfachkräfte für den Frieden) fordert die Bielefelder Friedensinitiative am Flaggentag „Mayors for Peace“ am 8.7.2025 eine konsequente Abkehr von der nuklearen Abschreckungspolitik und den Beitritt Deutschlands zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag.
Der Oberbürgermeister hisste gleich 2 Flaggen sehr zur Freude der Anwesenden.
In über 600 Städten in Deutschland wird am 8.7. diese Flagge gehisst als starkes Zeichen gegen Aufrüstung und für eine friedliche Welt. Die IPPNW begleitet diese Aktionen in vielen Städten mit Reden und Mahnwachen. Hier in Bielefeld war es aus organisatorischen Gründen eine spontane Versammlung.
Am Flaggentag erinnern die Mayors for Peace an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag vom 8. Juli 1996. Darin erklärte der Internationale Gerichtshof, dass es eine völkerrechtliche Verpflichtung zur nuklearen Abrüstung gibt. Am 7. Juli 2017 wurde der Atomwaffenverbotsvertrag von der UN verabschiedet und von 96 Staaten unterzeichnet.


Pressemitteilung:

Ärzt*innen und Gesundheitsfachkräfte fordern:
Nukleare Abrüstung und Rüstungskontrolle


Anlässlich des Flaggentags der „Mayors for Peace“ am 8. Juli 2025 fordert die IPPNW eine konsequente Abkehr von der nuklearen Abschreckungspolitik und den Beitritt Deutschlands zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag. In über 600 Städten in Deutschland wird die Flagge der „Mayors for Peace“ gehisst – ein starkes Zeichen gegen atomare Aufrüstung und für eine friedliche Welt. Die IPPNW begleitet diese Aktionen mit Veranstaltungen, Redebeiträgen und Mahnwachen in zahlreichen Städten, darunter Berlin, Frankfurt, Aachen, Bielefeld, Dortmund, Stuttgart und Mutlangen.

„Die Forderung von CDU-Fraktionschef Jens Spahn für einen europäischen Atomschutzschirm mit deutscher Führungsrolle ist unverantwortlich und brandgefährlich. Eine deutsche Atombombe würde gegen den Nichtverbreitungsvertrag und den 2+4-Vertrag zur Deutschen Einheit verstoßen. Der Einsatz von Atomwaffen ist ein Kriegsverbrechen. Er verstößt gegen das humanitäre Völkerrecht.   Der Krieg in der Ukraine hat uns vor Augen geführt, dass Atombomben nicht Sicherheit bringen, sondern die Gefahr einer Eskalation zum Atomkrieg“, erklärt die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen. Das Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI warnt, dass weltweit über 12.241 Atomsprengköpfe von neun Staaten vorgehalten werden. Darunter sind mit Russland, Nordkorea, Israel, den USA, Indien und Pakistan insgesamt sechs Staaten, die aktuell Kriege führen oder in diesem Jahr geführt haben. „Nicht atomare Aufrüstung mit einer europäischen Atombombe, wie sie immer wieder von deutschen Spitzenpolitiker*innen gefordert wird, sondern nur Abrüstung können ein nukleares Inferno verhindern. Der erste Schritt zu nuklearer Abrüstung ist die Wiederaufnahme von Verhandlungen über nukleare Rüstungskontrolle   Als Gesundheitsfachkräfte wissen wir um die katastrophalen humanitären Folgen eines Atomwaffeneinsatzes,“ so die IPPNW-Vorsitzende. Auch heute gilt: Im Falle eines Atomwaffeneinsatzes werden wir Euch nicht helfen können.“

Am Flaggentag erinnern die Mayors for Peace an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag vom 8. Juli 1996. Darin erklärte der Internationale Gerichtshof, dass es eine völkerrechtliche Verpflichtung zur nuklearen Abrüstung gibt. Am 7. Juli 2017 wurde der Atomwaffenverbotsvertrag von der UN verabschiedet – bislang haben ihn 96 Staaten unterzeichnet, 73 ratifiziert. Am 6. und 9. August 2025 jähren sich die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki zum 80. Mal.