Aufruf zur politischen Mahnwache Freitag, den 18. März, 17:00 bis 18:30 Uhr auf dem Rathausvorplatz in Bielefeld
Für Waffenstillstand, Deeskalation und Abrüstung!
Die Friedensinitiative Gütersloh ruft auf zur „Mahnung für den
Frieden“ am 19. März um 11:00 h vor dem Rathaus in Gütersloh
Stoppt den Krieg! Verhandeln statt Schießen!
Keine Waffenlieferungen aus Deutschland!
Keine Erhöhung des Militärhaushaltes!
Aufrüstung beendet keine Kriegsgefahr!
Rund 100 Menschen , doppelt so viele wie erwartet, nahmen am Freitag an der Kundgebung der Friedensinitiative Bielefeld/OWL teil.
Dr. med. Angelika Claußen, Co-Vorsitzende der IPPNW sowie Präsidentin der IPPNW Europa, gab mit bewegenden Worten den Offenen Brief russischer Ärzt*innen und Gesundheitsfachkräfte wieder.
„[…] Unsere Verwandten, Freunde, Patientinnen und Kolleginnen befinden sich in den angegriffenen Gebieten. Unter ihnen gibt es keinen einzigen Menschen, der von dem anhaltenden Blutvergießen profitieren würde. Wir können uns dem Schmerz und dem Leid, das jede Minute zunimmt, nicht entziehen.
Ein Menschenleben ist unbezahlbar. Es dauert nur einen Augenblick, im Kampf getötet zu werden, während die Behandlung und Genesung der Opfer Jahre dauern kann. Und für die Momente des heutigen Krieges werden wir noch viele Jahre danach bezahlen. […]“
Unterstützung für Deserteure und Verweigerer aus der Ukraine, aus Russland und Belarus
Alle Kriege töten!
Alle Waffen töten!
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Monika Greve stellte den Aufruf der Friedensinitiative Bielefeld/OWL vor.
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Texte des plattdeutschen Schriftstellers, Friedens- und Umweltaktivisten Oswald Andrae übersetzte und vertonte Rolli. Er sorgte auch für die weitere musikalische Unterhaltung.
„Putin und Selenskyj: Redet Miteinander!“
Mit Forderungen aus der ukrainischen Friedensbewegung machte uns Liza von der Friedensinitiative bekannt.
„[…] Alle Konflikte sollten am Verhandlungstisch und nicht auf dem Schlachtfeld gelöst werden. Das Völkerrecht verlangt dies, und es gibt keinen anderen plausiblen Weg zur Lösung von Konflikten, die sich aus der gewaltsamen Machtübernahme in Kiew, auf der Krim und im Donbass im Jahr 2014 ergeben haben, nachdem ukrainische und prorussische Kräfte acht Jahre lang Blut vergossen haben, und dem aktuellen aggressiven militaristischen Versuch Russlands, den (damaligen) Regimewechsel in der Ukraine rückgängig zu machen. […]“

Für die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) forderte Katja:
„Nein zu Militarisierung und Aufrüstung!“
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Wird die Aufrüstung den Krieg in der Ukraine verkürzen?
„[…] Die Antwort lautet: höchstwahrscheinlich nicht, denn ein rasches Ende der Kämpfe kann nur durch Verhandlungen erreicht werden. […] Die Geschichte lehrt, dass Rüstungsspiralen die Wahrscheinlichkeit von großen Kriegen eher erhöhen. […]“
Monika Greve zitiert aus einem Text von Fabian Scheidler
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Inge Höger zur Position der LINKEN
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Die nächste Aktion gegen den Krieg findet am Freitag, dem 18. März, ebenfalls um 17 Uhr vor dem Rathaus statt.
Freitag, 11.03.2022:
17 Uhr, Gütersloh, Berliner Platz

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In Bielefeld sind jeden Freitag zwischen 17 und 20 Uhr Aktionen der Friedensinitiative geplant.
Krieg in der Ukraine – Friedensnobelpreisträgerorganisation fordert diplomatische Lösungen

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW verurteilt den völkerrechtswidrigen russischen Militärangriff auf die Ukraine auf das Schärfste. Sie fordert die Bundesregierung auf, sich gegenüber der russischen Regierung für die sofortige Einstellung aller militärischen Aktivitäten, den Rückzug aller Truppen und eine Rückkehr zu Verhandlungen einzusetzen. Die Ärzt*innenorganisation sieht eine diplomatische Lösung als immer noch möglich und fordert alle Seiten auf, nicht weiter zu eskalieren. Es muss über einen sofortigen Waffenstillstand verhandelt werden.
Rund zwei Dutzend Friedensaktivist*innen stellten sich am Donnerstag in Bielefeld dem stürmischen Wetter und den Kriegsvorbereitungen entgegen. Sie forderten „Eskalation gegenüber Russland beenden – Radikal abrüsten für Klima und Soziales“. Anlass war der Beginn der „Münchner Sicherheitskonferenz“ am Freitag. In der äußerst gespannten Lage ist zu befürchten, dass die wirtschaftlichen, militärischen und politischen Machteliten der NATO und EU-Staaten sich dort auf eine weitere Verschärfung der Lage verständigen.
Friedensinitiative Bielefeld/OWL fordert Ende der Eskalation gegenüber Russland weiterlesen18 Uhr Musik mit Tett und kurze Beiträge
18:30 Uhr Aktion der Kunst- und Malschule Bielefeld
19 Uhr Rede von Reiner Braun Co-Präsident des Intern. Friedensbüros (IPB)
19:20 Uhr Musik mit Tett
20 Uhr Konzert mit Laura Alicia Fainstein
Der 1. September – der Antikriegstag – ist ein Tag der Mahnung und des Erinnerns. Am 1. September 1939 begann mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen der zweite Weltkrieg. In diesem Krieg kamen über 60 Millionen Menschen ums Leben, davon allein 27 Mio. Sowjetbürger*innen. 82 Jahre nach Kriegsbeginn und 76 Jahre nach seinem Ende mahnen die Toten und wir fordern:
Frieden in Zeiten von Flucht und Klimakrise: Abrüsten statt Aufrüsten! weiterlesen